In diesem Video sehen Sie Teil 2 der dreiteiligen Fachserie zu den Besonderheiten von Eichenparkett. Der Fokus liegt auf dem Thema Splintholz (auch Blindholz genannt) und dessen Bedeutung für Optik, Sortierung und Einsatzmöglichkeiten von Eichenparkett und Parkettböden aus Eiche.
Eiche zählt zu den sogenannten Splintholzbäumen. Dabei wird zwischen dem Kernholz im Inneren des Stammes und dem äußeren Splintholz unterschieden. Splintholz ist konstruktiv etwas weicher als Kernholz, weist bei Eiche jedoch weiterhin eine hohe Festigkeit und Belastbarkeit auf. Dadurch ist es trotz dieser Eigenschaft für nahezu alle Wohn- und Objektbereiche problemlos geeignet.
Da Eichenstämme nicht vollkommen gerade wachsen, entstehen beim Aufschneiden des Holzes für die Parkettherstellung zwangsläufig Splintholzanteile in der Oberfläche einzelner Dielen. Diese können sich als helle Zonen, Randbereiche oder leichte Schwenkungen im Holzbild zeigen. Solche Merkmale sind natürliche Wuchs- und Verarbeitungserscheinungen und kein Qualitätsmangel.
Im Video werden die gängigen Umgangsweisen mit Splintholz erläutert: bewusste Integration als charakteristisches Gestaltungselement, Auswahl von splintholzfreien Sortierungen oder splintholzarme Parkettsortierungen, bei denen entsprechende Bereiche bereits im Werk ausgeschnitten werden.
Damit richtet sich das Video an Bauherren, Renovierer, Architekten und Innenausbauer, die sich mit Holzsortierungen, Echtholzböden, Parkettqualität und natürlicher Holzoptik beschäftigen und eine fundierte Entscheidung für ihr Eichenparkett treffen möchten.
Im dritten Teil der Serie werden weitere typische Merkmale von Eichenholz vorgestellt, die bei der Auswahl und Bewertung von Parkettböden eine Rolle spielen.


