In diesem Video erkläre ich dir fachlich präzise die konstruktiven Unterschiede zwischen einer gefrästen Innentür und einer formgepressten Tür. Obwohl beide Türmodelle auf den ersten Blick ähnlich wirken, unterscheiden sie sich deutlich im Türblattaufbau, in der Fertigungstechnik, in den Designmöglichkeiten und letztlich auch im Preis.
Eine gefräste Tür besitzt ein massives Deck, in das mittels CNC-Fräse beliebige Profilierungen, Kassettenaufteilungen und Zierfräsungen eingebracht werden können. Dadurch sind nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten realisierbar – von ein- bis mehrteiligen Kassettierungen bis hin zu individuellen Motivfräsungen. Dieser flexible Produktionsprozess macht die gefräste Tür zur hochwertigen Lösung für Bereiche, in denen gestalterische Variabilität und Detailtiefe gewünscht sind.
Die formgepresste Tür hingegen verfügt über ein gepresstes Deck, das industriell mittels vorgefertigter Schablonen hergestellt wird. Die Konturen werden gestanzt und mit einer Spanplatte hinterlegt. Diese Fertigungstechnik erlaubt nur eine begrenzte Anzahl an Designvarianten, typischerweise vier bis fünf gängige Modelle. Formgepresste Türen sind jedoch in nahezu allen Preisklassen verfügbar – von einfachen Standardausführungen bis hin zu lackierten Vollspanvarianten.
Zusätzlich erläutere ich, wie sich diese beiden Türtypen auf die Auswahl weiterer Komponenten auswirken, etwa auf Zargenprofilierungen und dekorative Details. Während die gefräste Tür nahezu jede gestalterische Anpassung ermöglicht, bleibt die formgepresste Tür in ihrer Optik weitgehend unveränderlich.
Fazit: Die Wahl zwischen einer formgepressten Tür und einer gefrästen Kassettentür hängt maßgeblich von deinen gestalterischen Anforderungen, deinem Budget sowie der gewünschten Qualität des Innenraumdesigns ab.


