In diesem Video widme ich mich einem zentralen Thema im Innenausbau und Türenbau – den Türmaßen, Rohbaumaßen sowie den Unterschieden zwischen Normgrößen und maßgefertigten Türen. Gerade bei flächenbündigen Türen gibt es keine festen DIN-Normgrößen, weshalb diese Lösungen grundsätzlich individuell auf Maß gefertigt werden.
Der Vorteil flächenbündiger Türen liegt in der hohen Gestaltungsfreiheit: Breite und Höhe können flexibel an Architektur, Raumproportionen und Designanspruch angepasst werden, ganz ohne starre Standardmaße. So lassen sich harmonische Linienführungen und moderne, reduzierte Raumkonzepte realisieren.
Ich erläutere in diesem Video auch Herausforderungen bei Rohbaumaßen. So ist das häufig genutzte Rohbau-Richtmaß von 88,5 cm für Türenbauer problematisch, da es kaum Toleranzen zulässt. Aus meiner Erfahrung wären beispielsweise 90 cm Rohbaumaß deutlich montagefreundlicher. Hier prallen Anforderungen von Türenindustrie mit DIN-Maßen und Rohbau mit Planvorgaben aufeinander.
Zudem erkläre ich, warum Rohbauarbeiten zwangsläufig Maßtoleranzen haben – durch Putzaufträge, Unebenheiten und handwerkliche Abweichungen können Öffnungen nicht millimetergenau sein. Deshalb ist eine frühe Abstimmung zwischen Planung, Rohbau und Türenbau essenziell, um spätere Anpassungen, Mehrkosten oder funktionale Einschränkungen zu vermeiden.
Das Video richtet sich an Bauherren, Architekten und Planer und bietet wertvolle Hinweise zu Türplanung, Rohbaukoordinierung, DIN-Maßen, Maßtoleranzen, maßgefertigten Türen und flächenbündigen Türsystemen – passend für Neubau, Sanierung und Umbau.


